Unsere wissenschaftlichen Grundlagen2025-12-16T13:01:57+01:00

Wissenschaftliche Grundlagen

Quellen aus
Wissenschaft
& Forschung

EU-Plattform für Tierwohl / eu-Platform for animal welfare

Die EU hat für Ihre Arbeit eines EU weiten Tierwohllabels intensive Recherchen und Empfehlungen für die Tierwohlmessung entworfen, die wir umfassender als bisherige Labels berücksichtigen. Alle Infos HIER.

Nationales Tierwohlmonitoring

Das größte, deutsche Wissenschaftsnetzwerk zum Thema Tierwohl und eine gute Quelle um den Unterschied zwischen Haltung, Tierschutz und Tierwohl zu verstehen.

Dubliner Deklaration

Über 700 Wissenschaftler weltweit haben sich zusammengetan, um wieder eine evidenzbasierte und wissenschaftliche begründete Tierwohldebatte zu fordern.

Die Fünf Freiheiten

In den 1980er-Jahren entwickelte der britische Farm Animal Welfare Council (FAWC) das Konzept der „Fünf Freiheiten“. Es bildet die Grundlage für fast alle Bewertungssysteme für Tierwohl bzw. Tiergerechtigkeit und beweist warum ein reiner Haltungsfokus sogar dem Tier schadet.

Tiergesundheit fordern Greenpeace, Foodwatch und Vier Pfoten

Immer mehr NGOs fordern in gemeinsamer Sache Maßnahmen für die Gesundheit von Nutztieren und kritisieren die staatliche Kennzeichnung als nicht ausreichend.

Expert:innen aus
Landwirtschaft & Praxis

Gabriele Mörixmann

… ist die Erfinderin des Aktivstalls für Schweine und betreibt zusammen mit ihrer Familie selbst einen Schweinemast-Betrieb.

Kurt Heinrichs

… betreibt einen der größten Tierwohl-Forschungshöfe in Europa für mehr Achtsamkeit in der Mastschwein-Haltung.

Familie Dyckers

… bewirtschaftet einen Nachhaltigkeits-Forschungshof und arbeitet an der CO₂-neutralen Schweinehaltung der Zukunft.

Richraths Landmetzgerei & Metzgerei Esser

… betreiben die bundesweit ersten Tierwohl-Bedientheken, die sich auf regionale Erzeugnisse und Tierwohl mit Gesundheitsfokus spezialisiert haben.

Niko Brand

… ist Geschäftsführer des wohl transparentesten Schlachthofes in Deutschland & übermittelt uns Daten zur Tiergesundheit.

Aktuelle Berichte

Gegründet im Jahr 2022, basiert unsere Initiative auf der praktischen Arbeit mit Landwirt.innen, Experten und Expertinnen, die weit mehr erreichen, als bestehende Haltungs- und Tierschutzkennzeichnungen berücksichtigen. Gemeinsam sehen wir uns als Wegbereiter der bevorstehenden Agrarrevolution, in der es nicht nur um den niedrigsten Preis geht, sondern um das beste Preis-Nachhaltigkeitsverhältnis.

Im Folgenden werden wir einige unserer wissenschaftlichen Quellen und Experten deren Publikationen wir folgen und versuchen umzusetzen vorstellen. Diese Experten widmen sich intensiv einem fortschrittlichen Tierwohl, welches weit über die Haltung hinausgeht.

Aus dem Buch „DER SUPERMARKTKOMPASS“

Zitat von Thilo Bode, Gründer von Foodwatch und ehemaliger Geschäftsführer von Greenpeace:

Seit vielen Jahren predigt Albert Sundrum, Tierarzt und Professor für Tiergesundheit an der Universität Kassel, dass allein die Art der Haltung von Nutztieren wenig bis gar nicht mit ihrem Wohlergehen zu tun hat. … Keine Eltern kämen auf die Idee, dass sich die Unterrichtsqualität in der Schule ihrer Kinder … verbessert, wenn nur das Klassenzimmer vergrößert … wird. … Nicht die Haltungsbedingungen, sondern die Gesundheit der Tiere, ob Bio oder konventionell, können gute von schlechter Arbeit unterscheiden. Das wäre echt fairer Wettbewerb um Qualität.

Tierwohl-Wissenschaftsnetzwerk

NATIONALES-TIERWOHL-MONITORING

Interessante Beiträge

zur Arbeit des nationalen Tierwohl-Monitorings

Website des Friedrich-Löffler-Instituts

Institut für Tierschutz & Tierhaltung des FLI

Pressemeldung des FLI

„Nationales Tierwohl-Monitoring: Grundlagen stehen bereit“

Über das Nationale-Tierwohl-Monitoring

Das „Nationales Tierwohl-Monitoring“ (NaTiMon) stellt eine bemerkenswerte Initiative aus über 10 wissenschaftlichen Institutionen dar, die darauf abzielt, über den aktuellen Stand und die Entwicklung des Tierwohls in der Nutztierhaltung zu berichten. Unter der Federführung eines interdisziplinären Teams, wird dieses ambitionierte Vorhaben in die Tat umgesetzt und es wurden allein im Bereich Schwein über 1.400 Tierwohlindikatoren erfasst und in der Datenbank für jeden einsehbar veröffentlicht.

Im Projektkonsortium vertreten sind renommierte Einrichtungen wie die Tierärztliche Hochschule Hannover, das Friedrich-Loeffler-Institut für Tierhaltung und Tierwohl, die Universität Kiel (Institut für Tierzucht und Tierhaltung), der Lehrstuhl für Tierhaltung und Produkte an der Universität Osnabrück sowie die Humboldt-Universität zu Berlin (Abteilung für Tierhaltungssysteme und Ethologie), das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, Fischereiökologie und Ökologischen Landbau, das Statistische Bundesamt und das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft.

Die Tierwohllupe konnte bereits große Teile der gesammelten Tierwohl-Kriterien messbar machen und sind Europaweit das Tierwohlsiegel mit den meisten berücksichtigten Tierwohlindikatoren. Seit der Gründung konnten wir dadurch die Tierwohl-Lupe Kriterien massiv erhöhen, gestartet mit den 25 bekannten Tierwohlkriterien aus dem EU-Bio-Siegel, konnten wir mit Hilfe wissenschaftlicher Quellen, Landwirte und vor allem der Arbeit des nationalen Tierwohlmonitorings bereits über 100 Tierwohlkriterien messbar machen.

Dies ist nur durch den modernen und digitalen Maximal-Kriterien Ansatz der Tierwohllupe möglich, welcher sich von bisherigen Minimal-Kriterien Ansatz nicht digitaler Auditsystem wie Haltungsform oder Bio unterscheidet.

700+Wissenschaftler:innen für weltweites Tierwohl:

die DUBLINER DEKLARATION

Interessante Beiträge

Mehr zur Dubliner Deklaration

Website der Dubliner Deklaration

Aufruf für eine sachlichere Tierwohl diskussion

Link zu Animal Frontiers

Animal Frontiers: die weltweite Quelle für TIerwohl

Dubliner Deklaration

Die Dubliner Deklaration ist ein Warnruf an unsere Gesellschaft, dass wir die Tierhaltung aus wissenschaftlicher Sicht falsch und populistisch behandeln. Damit werden ausdrücklich beide Seiten der Tierwohl-Debatte kritisiert. Nicht nur das bestehende Tierwohl-Labels selten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, sondern auch das die Fleisch-Gegner zunehmend jeder Verbesserung im Wege stehen und viele Diskussionen von Tierrechtlern den Tieren mittlerweile mehr schaden als nützen. Es sollte wieder um das Tierwohl gehen und nicht mehr wie aktuell um maximalen Umsatz und Spenden. Weder die Nachhaltigkeit noch das Tierwohl in der Tierhaltung wird aktuell auf Basis von wissenschaftlichen Evidenzen oder Beweisen diskutiert, sondern über 700 Wissenschaftler weltweit bestätigen, dass es nur noch eine oberflächliche und meist einseitig und dadurch falsche Beschreibung der Tierhaltung gibt. Tierwohl ist mehr als nur eine Frage der Haltung und Tierwohl kann und wird den Klimawandeln mit bekämpfen.

Die Nutztierhaltung muss auf der Grundlage höchster wissenschaftlicher Standards weiterentwickelt werden. Sie ist für die Gesellschaft zu kostbar, um Opfer von Vereinfachung, Reduktion oder Fanatismus zu werden. Diese Erklärung soll den vielen Wissenschaftlern weltweit eine Stimme geben, die in den verschiedenen Disziplinen fleißig, ehrlich und erfolgreich forschen, um zu einem ausgewogenen Blick auf die Zukunft der Nutztierhaltung zu gelangen.

Nutz- und Herdentiere sind für die Aufrechterhaltung eines Kreislaufs von Materialien in der Landwirtschaft unersetzlich, indem sie die großen Mengen an ungenießbarer Biomasse, die als Nebenprodukte bei der Produktion von Lebensmitteln für die menschliche Ernährung anfallen, auf verschiedene Weise recyceln. Nutztiere sind optimal aufgestellt, um diese Stoffe wieder in den natürlichen Kreislauf umzuwandeln und gleichzeitig hochwertige Lebensmittel zu produzieren. Insbesondere Wiederkäuer sind auch in der Lage, marginale Flächen aufzuwerten, die nicht für die direkte menschliche Nahrungsproduktion geeignet sind. Darüber hinaus können gut bewirtschaftete Tierhaltungssysteme, die agrarökologische Prinzipien anwenden, viele weitere Vorteile generieren, darunter Kohlenstoffbindung, verbesserte Bodengesundheit, Biodiversität, Schutz von Wassereinzugsgebieten und die Bereitstellung wichtiger Ökosystemleistungen.

Über 700 Wissenschaftler weltweit haben sich zusammengetan, um wieder eine evidenzbasierte und wissenschaftliche begründete Tierwohldebatte zu fordern. Foodwatch betitelt die Situation folgendermaßen: „Die Debatte um Tiergesundheit erinnert an die Klimakrise: die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind eindeutig, werden aber politisch ignoriert“

Die Basis für nahezu alle Tierwohl-Initiativen:

Die Fünf Freiheiten

Interessante Beiträge

Mehr über die fünf Freiheiten

Website Thünen Institut

„Wie sich Tiergerechtheit messen lässt“

Welfare Quality Network

internationaler Standard für Tierwohl

Fünf Freiheiten

In den 1980er-Jahren entwickelte der britische Farm Animal Welfare Council (FAWC) das Konzept der „Fünf Freiheiten“. Es bildet die Grundlage für fast alle Bewertungssysteme für Tierwohl bzw. Tiergerechtigkeit und beweist warum ein reiner Haltungsfokus sogar dem Tier schaden kann. Der wichtigste Beitrag der Fünf Freiheiten ist aber der Vergleich mit der Natur, dieser Ansatz unterscheidet sich zu vielen anderen Tierwohldefinitionen darin, dass er zeigt, dass es Tieren in der Nutztierhaltung auch deutlich besser als in der freien Natur gehen kann.

Dieser sachliche Vergleich ist auch dringend notwendig in den emotional geführten Schlachthausverboten, der Unterschied zwischen schlachten und töten ist die vorangegangene Betäubung durch den Menschen, welche es in der Natur nicht gibt. Jede Form der menschlichen Schlachtung ist kontrollierter und schmerzreduzierender als der natürliche Tod durch einen Fressfeind/Erschöpfung und es sollte darum gehen, diese Prozesse noch weiter zu verbessern.

Folgende fünf Freiheiten gibt es:

1. Freiheit von Hunger und Durst – die Tiere haben Zugang zu frischem Wasser und gesundem, gehaltvollem Futter.

2. Freiheit von haltungsbedingten Beschwerden – die Tiere sind geeignet untergebracht, zum Beispiel auf adäquaten Liegeflächen.

3. Freiheit von Schmerz, Verletzungen und Krankheiten – die Tiere werden durch schnelle Diagnose und Behandlung versorgt.

4. Freiheit von Angst und Stress – durch Verfahren und Management werden Angst und Stress vermieden, zum Beispiel durch Verzicht auf Treibhilfen.

5. Freiheit zum Ausleben normaler Verhaltensmuster – die Tiere können sich artgemäß verhalten, zum Beispiel durch ein ausreichendes Platzangebot.

Wenn man die Fünf Freiheiten auf z.B. die staatliche Haltungskennzeichung anwendent, dann wird schnell erkennbar das die höchste Stufe einen zum Teil unüberdachten Auslauf für Schweine fordert, dieser aber in der geforderten Art und Weise bei Schweinen gegen viele Freiheiten verstößt und damit den Verbraucher täuscht in seiner Kaufentscheidung. Das normale Verhaltensmuster eines Rindes ist es auf einer Weide zu stehen, das normale Verhaltensmuster eines Wildschweines sich im Wald/Dickicht aufzuhalten. Oder haben Sie jemals ein Wildschwein auf der Weide gesehen? Wenn wir Schweine draußen halten wollen, dann brauchen diese zum Ausleben normaler Verhaltensmuster eine Imitation des Waldes/Dickichts, das hat der Staat leider verboten, da ein Dach (Blätterdach) je nach Bundesland nicht erlaubt ist.

Zusätzlich brauchen Schweine die Freiheit von haltungsbedingten Beschwerden, das wäre z.B. bei Auslaufställen eine dicke Strohdecke oder mindestens eine geeignete Genetik, damit die Tiere nicht frieren. Während sogar das Industrielabel Haltungsform beim Auslauf eine Strohmatte fordert, hat die staatliche Haltungskennzeichnung diese ohne erkennbare Gründe gestrichen. Zusätzlich werden haarlose Industrierassen erlaubt, welche für eine Auslaufhaltung gar nicht geeignet sind. Die Tierwohllupe honoriert deshalb nicht nur Strohmatten, sondern auch robuste Rassen und überdachte Ausläufe für Schweine, welche den Wald und damit das natürliche Habitat imitieren.

Doch auch die fünf Freiheiten sind nicht ausreichend, wie viele Wissenschaftler wie Steven P. McCulloch 2012 beweisen konnten. Deshalb entwickelten die Wissenschaftlerinnen Anrdt, Goerlich und van der Staay 2022 die dynamischen Fünf Freiheiten, welche interne und externe Faktoren und die Adaptierfähigkeit der Tiere berücksichtigt, welches ein Grundprinzip der Tierwohllupe ist.

Greenpeace, Foodwatch & Vier Pfoten fordern:

+Tiergesundheit

Interessante Beiträge

zur Arbeit der Dubliner Deklaration

Die EU-Kommission entwickelt ein EU-weites, wissenschaftsbasiertes Tierwohlkennzeichen und koordiniert dafür thematische Expertengruppen.

Pressemeldung

Im Bereich „Animal Welfare Labelling“ prüft die Kommission ein EU-weites Tierwohlkennzeichen und entwickelte dafür die Tierwohllupe als Meta-Label.

tierwohllupe.de hat das erste deutsche Tierwohl-siegel entwickelt, dass die Tiergesundheit berücksichtigt

Ein großer Teil der Wild-, Haus- und Nutztiere leidet unter vermeidbaren Krankheiten. Gemeinsam mit Greenpeace und Vier Pfoten fordert foodwatch daher ein bundesweites, betriebsgenaues Tiergesundheitsmonitoring sowie verbindliche Vorgaben für die Verbesserung der Gesundheit von Nutztieren, um den Landwirten endlich eine Orientierung und Unterstützung.

Und das nationale Tierwohlmonitoring hat zusammen mit der Borchert Kommission 2023 ausreichend Lösungen vorgeschlagen, dies umzusetzen.

Das nationale Tierwohlmonitoring hat in seinem Abschlussbericht leider feststellen müssen, dass die staatliche Haltungskennzeichnung fast alles ignoriert, was vorgeschlagen wurde. Die Borchert-Kommission, die größte Expertenkommission für Tierwohl in Deutschland, hat sich im Jahr der Veröffentlichung der Haltungskennzeichnung sogar aufgelöst.

Der Tierschutzverein Pro Vieh betitelt 2023 die staatliche Haltungskennzeichnung sogar als Verbrauchertäuschung.

Die staatliche Haltungskennzeichnung zeichnet Landwirte ausschließlich aufgrund ihrer baulichen Situation aus, diese wird aber in 90% der Fälle vom Bauamt gar nicht genehmigt. Uns liegen schriftliche Unterlagen von Bauämtern und Landwirtschaftskammern vor (19.09.2023), die Landwirte dazu drängen wollen Ihren Tieren nicht mehr Platz zu geben, als nötig und die Genehmigung verweigern, wenn die Tiere zu viel Platz haben.

Tierwohl ist mehr als nur eine Frage der Haltung!

Ein eindrucksvolle Zusammenfassung zeigt der „Tierleid im Einkaufskorb“-Report von Foodwatch, in dem gezeigt wird warum alle Haltungsformen Nutztiere krank machen können und warum es ein System wie die Tierwohllupe braucht, die die vorgeschlagenen Maßnahmen erstmalig umsetzen. Dafür wurden 14 wissenschaftliche Studien von über 30 Wissenschaftler ausgewertet, welche im Report auch aufgelistet sind.

Es gibt noch zahlreiche beeindruckende Menschen, die uns auf unserem Weg inspirieren und prägen. Wir verfolgen ihre Arbeit mit größtem Respekt und Bewunderung und sind aufgrund unseres Maximal-Kriterien Ansatzes das vermutlich erste Tierwohllabel weltweit, welches bald auch so komplexe Tierwohlansätze wie die folgenden honorieren kann.

Wir sind überzeugt von der Bedeutung ihrer Beiträge und möchten einige hier vorstellen und ihnen unsere Anerkennung aussprechen.

Professorin an der Universität Kopenhagen

Elodie Briefer

Die Forschung von Elodie Briefer von der Universität Kopenhagen hat uns eindrucksvoll vor Augen geführt, warum sich Tierwohl-Siegel mit modernen Technologien wie künstlicher Intelligenz und digitaler Datenverarbeitung auseinandersetzen müssen. Tierwohl ist messbar und durch das Zuhören und die Entwicklung eines Algorithmus zur Übersetzung und Messung der Grunzgeräusche der Tiere können wir neue Dimensionen des Tierwohls erschließen. Die Technik schreitet voran und wir sind fest entschlossen, diese neuen Erkenntnisse in unsere Tierwohllupe einzubinden, sobald die technischen Hürden überwunden sind. Elodie Briefer könnte die Grundlage dafür entdeckt haben, wie wir Tiere endlich zu einem Feedback für Ihr Tierwohl befragen könnten. Unter anderem diese Entwicklungen überzeugten uns, warum es endlich ein Technologie offenes Nachhaltigkeitslabel braucht, was auch die Arbeit von Elodie Briefer berücksichtigen und fördern kann! Wir arbeiten daran.

Interessante Beiträge

über die Arbeit von Elodie Briefer

Deutschlandfunk Kultur

„Tierlaute entschlüsseln mit künstlicher Intelligenz“

Science ORF.at

„Glückliche Schweine grunzen kürzer und konstanter“

Photo: Kristian Bjørn-Hansen, Copenhagen University

Tierschützerin

Temple Grandin

Temple Grandin ist der perfekte Beweis, warum wir Tierwohl bisher falsch gedacht haben. Sie ist eine autistische Tierschützerin, die wenn notwendig auch auf allen Vieren durch einen von bisherigen Audit-Systemen zertifizierten Tierwohl-Schlachthof geht und immer noch Probleme für Tiere findet. Sie schlägt Maßnahmen vor, die traditionelle Audit-Systemen nicht einmal erfassen können.

Ihr Erfolg zeigt, warum Audits mit Mindestkriterien nicht ausreichend sind, um Tierwohl zu erfassen. Ihre Arbeit beweist immer wieder, dass unsere bisherigen Systeme zu sehr die menschliche Perspektive und zu wenig die Perspektive der einzelnen Tierarten einnehmen. Ob Rinder, Schweine oder Hühner, bei allen wird aktuell die Freilandhaltung als perfekt abgestempelt, diese Vereinfachung wird den komplexen und individuellen Ansprüchen einer Tierart nicht gerecht. Das beste Beispiel sind Hunderassen. Ein Husky und ein Chihuahua sind beides Hunde, welche aber fast gegensätzliche Ansprüche haben. Unsere Gesetze und Auditsysteme können dies mit dem System der Mindestkriterien nicht berücksichtigen. Durch unseren Maximum-Kriterien-Ansatz können wir immer mehr ihrer Ideen berücksichtigen.

 

Interessante Beiträge

über die Arbeit von Temple Grandin

Süddeutsche Zeitung Magazin

„Rinder und Schweine verstehe ich sehr gut. Bei Hühnern klappt es nicht so.“

Welt.de

„Diese Frau erstellt Checklisten für Schlachthöfe“

Photo: Danny Moloshok, Reuters

Trailer zur Serie „Farm Rebellion“

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